Ein Tag voll Kultur, Spaß und Mopedfahren stand uns allen bevor. In
Sassnitz gab es ebenfalls fantastisches Frühstück. Nach dem wir uns
gestärkt und in der Dusche, mit den vielen kleinen und großen Tieren,
erfrischt hatten, machte sich der Großteil auf in Richtung Prora. Dort
wurde etwas vom guten Ostseesand zwischen den Zehen gesammelt und die
Ruinen bestaunt.
Darauf hin trennten sich dann die Lager. Die, die im letzten Jahr nicht
dabei waren, haben sich das Museum mit ostzonalen Fahrzeugen angeschaut
und die anderen hatten eine Fahrt mit dem rasenden Roland und dem Besuch
des Granitzer Jagdschlosses vor sich.
Ich gehörte der zweiten Gruppe an. Also auf nach Binz.
Die Fahrt mit dem Zug war schön. Nur leider viel zu Kurz aus von Binz.
Der Gang zum Schloss war jedoch umso ausdauernder. Nach all den
Strapazen mussten wir uns erst einmal erholen.
Als wir am Abend das Lager in Sassnitz erreichten, machte schnell die
Runde dass ein Teilnehmer ein kleines Problem mit dem Moped hatte und
dass der Hauptrahmen die längste Zeit seines Lebens in der rechten Form
verbracht hatte. Abhilfe aller Probleme sollte am Folgetag ankommen.
Doch das war noch nicht alles an Tag 3. Störtebeker lag noch auf dem
Plan. Also, die Mopeds geschnappt und abgefahren. Vor Ort trafen wir auf
eine Gruppe sächsischer Rügen-Touristen. Allesamt mit Mopeds aus Suhl.
Es war herrlich.
Das Schauspiel auf der Bühne selbst war grandios. Das Feuerwerk, der
krönende Abschluss des Abends!
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